28.11.12024, 21:45
Übersicht
Staatsform: Sozialistische Volksrepublik
Staatsoberhaupt: Vorsitzender Mokanda Dzulu
Hauptstadt: Äquatoria
Einwohnerzahl: 24,6 Millionen (offizielle Angabe)
Fläche: 258.000 km²
Amtssprache: Molillisch (offiziell [portugisische Mundart]; weitere Dialekte verbreitet)
Währung: Molillischer Arbeiterescudo (Escudo Trabalhador Molillense)
Gesellschaft
Die Volksrepublik Molillo ist ein zentralistischer Einparteienstaat unter der Kontrolle der Partei der Arbeiter von Molillo (POM). Die Regierung verfolgt eine Politik der rigorosen Urbanisierung, wobei 95 % der Bevölkerung offiziell in "Städten" leben sollen. Tatsächlich sind viele dieser Städte nur ländliche Siedlungen, die aus Propagandagründen umgewidmet wurden.
Die tatsächlichen Großstädte wie Äquatoria, Kinango und Mumbolo profitieren von einer gezielten Förderung durch die Regierung. Hier sind Infrastruktur und Versorgungslage vergleichsweise gut, und es gibt regelmäßigen Zugang zu subventionierten Lebensmitteln, medizinischer Grundversorgung und Bildung. Der Fokus auf diese Zentren dient sowohl der Propaganda als auch der Stabilisierung des Regimes.
In den restlichen Regionen des Landes herrschen hingegen oft Armut und Unsicherheit. Der Alltag der Bevölkerung ist zunehmend von Umweltproblemen und gelegentlichen "Zwischenfällen" geprägt: So kommt es von Zeit zu Zeit vor das Raketentrümmer aus dem benachbarten Novarisch-Westnerica in Molillo einschlagen, was die Unsicherheit besonders in ländlichen Gebieten erhöht. Obwohl diese Ereignisse kaum Schäden verursachen, nutzt die Regierung sie propagandistisch, um die Bevölkerung weiter gegen ausländische Mächte aufzubringen. Auch mit der Arbeitssicherheit nimmt man es, abseits der tatsächlichen Städte, nicht ganz so genau. Diese Diskrepanz führt zunehmend zu Spannungen innerhalb der Bevölkerung und einer wachsenden realen Landflucht.
Geographie
Mit einer Fläche von etwa 258.000 km² erstreckt sich Molillo über eine äquatoriale Zone, die von Regenwäldern, fruchtbaren Ebenen und teils degradierten Böden geprägt ist. Der Rohstoffabbau hat Teile des Landes, vor allem im südlichen Bergland, stark verändert.
Die Hauptstadt Äquatoria, ein sozialistisches Prestigeprojekt ab etwa 1975, wurde als Symbol des Fortschritts errichtet. Die breiten Boulevards und monumentalen Gebäude, , auch wenn viele Projekte unvollständig geblieben sind, stehen im scharfem Kontrast zur Realität der verarmten ländlichen Gebiete und vieler überfüllter Stadtteile.
Demografie
Mit offiziell 24,6 Millionen Einwohnern und einer Urbanisierungsquote von 95 % gibt die Regierung ein Bild eines hochentwickelten Landes ab. In Wahrheit lebt ein großer Teil der Bevölkerung in informellen Siedlungen oder deklarierten "Städten", die kaum mehr als umbenannte Dörfer sind.
Die Bevölkerung ist stark von Umweltproblemen und unzureichender Gesundheitsversorgung betroffen. Besonders in ländlichen Regionen werden Missbildungen und Krankheiten durch Umweltverschmutzung und mangelhafte Ernährung begünstigt. Trotz dieser Missstände wächst die Bevölkerung. Eine wachsende Zahl von Molillern sucht Zuflucht in Nachbarländern oder den realen Großstädten. Denn diese zeichnen sich durch eine gewisse Stabilität aus, die zunehmend durch internationale Unterstützung gefördert wird.
Wirtschaft
Molillo ist ein rohstoffreiches Land, das jedoch unter den Bedingungen sozialistischer Planwirtschaft und massiver Abhängigkeit von internationalen Partnern wie der Sovietföderation Andro leidet. In den letzten vier Jahren hat Molillo vorallem Bergbauprodukte wie seltene Erden und Edelmetalle gegen ausgesonderte Agrartechnik und Militärtechnik aus Andro eingetauscht.
Die Agrartechnik hat zwar in einigen Regionen zur Erhöhung der Produktivität und einer begrenzten Modernisierung in ausgewählten Gebieten geführt, doch die Maßnahmen kommen überwiegend den Großstädten zugute, so bleibt die wirtschaftliche Entwicklung außerhalb dieser Regionen schleppend, und viele ländliche Gebiete sind auf Subsistenzwirtschaft angewiesen. Der Rohstoffexport ist für Molillo eine zentrale Einnahmequelle, die jedoch stark von der Abhängigkeit von Andro und anderen Bruderstaaten geprägt ist.
Die sozialistische Planwirtschaft wird offiziell als Erfolg dargestellt, auch wenn sich lediglich in den privilegierten urbanen Zentren eine gewisse wirtschaftliche Standfestigkeit zeigt.
Geschichte
Nach der Unabhängigkeit von der Kolonialmacht 1958 stürzte Molillo in einen Bürgerkrieg, der über ein Jahrzehnt dauerte. Die Partei der Arbeiter von Molillo (POM) ging 1973 als Sieger hervor und etablierte die sozialistische Volksrepublik.
Mit Unterstützung der Bruderstaaten wurde die Hauptstadt Äquatoria als Planstadt errichtet. Mit dem Ende der letzten sozialistischen Glanzzeit wurde Molillo zunehmend isoliert und suchte lange vergebens neue Partner, zuletzt, bedingt in den Umbrüchen in der Sovietföderation Andro, konnte der militärischen und wirtschaftlichen Zusammenbruch gerade noch abgewendet werden. Diese Partnerschaft umfasst den Austausch von Rohstoffen gegen Technologie, was dem Regime eine Modernisierung seiner Streitkräfte und eine teilweise Erneuerung der Landwirtschaft ermöglicht hat.
In den letzten Jahren haben sich zudem Spannungen mit dem Nachbarn Novarisch-Westnerica entwickelt. Dessen intensiver Ausbau seines Raumfahrtprogramms führt dazu, dass immer wieder Raketenstufen und Trümmer in Molillo niedergehen. Die Regierung nutzt diese Ereignisse, um die Bevölkerung gegen "imperialistische Kräfte" zu mobilisieren.
Außenpolitik
Molillo pflegt enge Beziehungen zur Sovietföderation Andro, die als wichtigster Handelspartner und militärischer Unterstützer gilt. Im Gegenzug für Bergbauprodukte, darunter seltene Erden und Edelmetalle, erhält die Volksrepublik moderne Militärtechnik sowie agrartechnische Maschinen, die aus Andros Beständen ausgesondert wurden. Der Tausch hat dazu beigetragen, die Wirtschaft teilweise zu stabilisieren und die Streitkräfte zu modernisieren.
Diese Beziehung wird von der Regierung als strategische Allianz gegen imperialistische Einflüsse dargestellt. Kritiker bemängeln jedoch, dass Molillo durch diese Abkommen in eine neue wirtschaftliche Abhängigkeit gerät.
Die Beziehungen zu Nachbarländern sind hingegen angespannt, da Molillo sie immer wieder für historische Konflikte und mangelnde Solidarität verantwortlich macht.
Kultur
Die Kultur Molillos ist von sozialistischer Ideologie geprägt. Städte und Urbanität werden als Symbole des Fortschritts dargestellt, während ländliche Traditionen als rückständig gelten.
In den Großstädten wird ein regierungsgefördertes Kulturprogramm betrieben, das sozialistische Werte wie Arbeit, Kollektivismus und Modernität feiert. Propagandistische Filme, Musik und Literatur sind weit verbreitet. Traditionelle Ausdrucksformen, die in ländlichen Regionen verbreitet sind, werden hingegen unterdrückt oder ignoriert.
Abseits der Großstädte lebt die Bevölkerung jedoch häufig nach traditionellen Bräuchen. Die Familie spielt bei der Landbevölkerung eine zentrale Rolle und oftmals spielen in diesen Gemeinschaften der Stammesführer oder Ältestenrat der Siedlung eine wichtige Rolle in der Entscheidungsfindung und in der Wahrung der Ordnung. Die starke traditionelle nericanische religiöse Praxis in den ländlichen Gebieten bei der Ahnenverehrung und Animismus eine bedeutende Rolle spielen und in denen traditionelle religiöse Praktiken und Zeremonien weit verbreitet, stehen im starken Gegensatz zu den großstädtischen Gebieten in denen überwiegend Religionslosigkeit dominiert.
Die Versuche der Regierung diese zu unterdrücken scheiterten mehrfach, neuerdings ist man bemüht dieses "ländliche Leben" zu ignorieren.
Die Raumfahrtprojekte Gran Novaras sind auch in der Populärkultur präsent: In offiziellen Liedern und Gedichten wird der Widerstand der Moliller gegen "imperialistische Provokationen vom Himmel" thematisiert.
Staatsform: Sozialistische Volksrepublik
Staatsoberhaupt: Vorsitzender Mokanda Dzulu
Hauptstadt: Äquatoria
Einwohnerzahl: 24,6 Millionen (offizielle Angabe)
Fläche: 258.000 km²
Amtssprache: Molillisch (offiziell [portugisische Mundart]; weitere Dialekte verbreitet)
Währung: Molillischer Arbeiterescudo (Escudo Trabalhador Molillense)
Gesellschaft
Die Volksrepublik Molillo ist ein zentralistischer Einparteienstaat unter der Kontrolle der Partei der Arbeiter von Molillo (POM). Die Regierung verfolgt eine Politik der rigorosen Urbanisierung, wobei 95 % der Bevölkerung offiziell in "Städten" leben sollen. Tatsächlich sind viele dieser Städte nur ländliche Siedlungen, die aus Propagandagründen umgewidmet wurden.
Die tatsächlichen Großstädte wie Äquatoria, Kinango und Mumbolo profitieren von einer gezielten Förderung durch die Regierung. Hier sind Infrastruktur und Versorgungslage vergleichsweise gut, und es gibt regelmäßigen Zugang zu subventionierten Lebensmitteln, medizinischer Grundversorgung und Bildung. Der Fokus auf diese Zentren dient sowohl der Propaganda als auch der Stabilisierung des Regimes.
In den restlichen Regionen des Landes herrschen hingegen oft Armut und Unsicherheit. Der Alltag der Bevölkerung ist zunehmend von Umweltproblemen und gelegentlichen "Zwischenfällen" geprägt: So kommt es von Zeit zu Zeit vor das Raketentrümmer aus dem benachbarten Novarisch-Westnerica in Molillo einschlagen, was die Unsicherheit besonders in ländlichen Gebieten erhöht. Obwohl diese Ereignisse kaum Schäden verursachen, nutzt die Regierung sie propagandistisch, um die Bevölkerung weiter gegen ausländische Mächte aufzubringen. Auch mit der Arbeitssicherheit nimmt man es, abseits der tatsächlichen Städte, nicht ganz so genau. Diese Diskrepanz führt zunehmend zu Spannungen innerhalb der Bevölkerung und einer wachsenden realen Landflucht.
Geographie
Mit einer Fläche von etwa 258.000 km² erstreckt sich Molillo über eine äquatoriale Zone, die von Regenwäldern, fruchtbaren Ebenen und teils degradierten Böden geprägt ist. Der Rohstoffabbau hat Teile des Landes, vor allem im südlichen Bergland, stark verändert.
Die Hauptstadt Äquatoria, ein sozialistisches Prestigeprojekt ab etwa 1975, wurde als Symbol des Fortschritts errichtet. Die breiten Boulevards und monumentalen Gebäude, , auch wenn viele Projekte unvollständig geblieben sind, stehen im scharfem Kontrast zur Realität der verarmten ländlichen Gebiete und vieler überfüllter Stadtteile.
Demografie
Mit offiziell 24,6 Millionen Einwohnern und einer Urbanisierungsquote von 95 % gibt die Regierung ein Bild eines hochentwickelten Landes ab. In Wahrheit lebt ein großer Teil der Bevölkerung in informellen Siedlungen oder deklarierten "Städten", die kaum mehr als umbenannte Dörfer sind.
Die Bevölkerung ist stark von Umweltproblemen und unzureichender Gesundheitsversorgung betroffen. Besonders in ländlichen Regionen werden Missbildungen und Krankheiten durch Umweltverschmutzung und mangelhafte Ernährung begünstigt. Trotz dieser Missstände wächst die Bevölkerung. Eine wachsende Zahl von Molillern sucht Zuflucht in Nachbarländern oder den realen Großstädten. Denn diese zeichnen sich durch eine gewisse Stabilität aus, die zunehmend durch internationale Unterstützung gefördert wird.
Wirtschaft
Molillo ist ein rohstoffreiches Land, das jedoch unter den Bedingungen sozialistischer Planwirtschaft und massiver Abhängigkeit von internationalen Partnern wie der Sovietföderation Andro leidet. In den letzten vier Jahren hat Molillo vorallem Bergbauprodukte wie seltene Erden und Edelmetalle gegen ausgesonderte Agrartechnik und Militärtechnik aus Andro eingetauscht.
Die Agrartechnik hat zwar in einigen Regionen zur Erhöhung der Produktivität und einer begrenzten Modernisierung in ausgewählten Gebieten geführt, doch die Maßnahmen kommen überwiegend den Großstädten zugute, so bleibt die wirtschaftliche Entwicklung außerhalb dieser Regionen schleppend, und viele ländliche Gebiete sind auf Subsistenzwirtschaft angewiesen. Der Rohstoffexport ist für Molillo eine zentrale Einnahmequelle, die jedoch stark von der Abhängigkeit von Andro und anderen Bruderstaaten geprägt ist.
Die sozialistische Planwirtschaft wird offiziell als Erfolg dargestellt, auch wenn sich lediglich in den privilegierten urbanen Zentren eine gewisse wirtschaftliche Standfestigkeit zeigt.
Geschichte
Nach der Unabhängigkeit von der Kolonialmacht 1958 stürzte Molillo in einen Bürgerkrieg, der über ein Jahrzehnt dauerte. Die Partei der Arbeiter von Molillo (POM) ging 1973 als Sieger hervor und etablierte die sozialistische Volksrepublik.
Mit Unterstützung der Bruderstaaten wurde die Hauptstadt Äquatoria als Planstadt errichtet. Mit dem Ende der letzten sozialistischen Glanzzeit wurde Molillo zunehmend isoliert und suchte lange vergebens neue Partner, zuletzt, bedingt in den Umbrüchen in der Sovietföderation Andro, konnte der militärischen und wirtschaftlichen Zusammenbruch gerade noch abgewendet werden. Diese Partnerschaft umfasst den Austausch von Rohstoffen gegen Technologie, was dem Regime eine Modernisierung seiner Streitkräfte und eine teilweise Erneuerung der Landwirtschaft ermöglicht hat.
In den letzten Jahren haben sich zudem Spannungen mit dem Nachbarn Novarisch-Westnerica entwickelt. Dessen intensiver Ausbau seines Raumfahrtprogramms führt dazu, dass immer wieder Raketenstufen und Trümmer in Molillo niedergehen. Die Regierung nutzt diese Ereignisse, um die Bevölkerung gegen "imperialistische Kräfte" zu mobilisieren.
Außenpolitik
Molillo pflegt enge Beziehungen zur Sovietföderation Andro, die als wichtigster Handelspartner und militärischer Unterstützer gilt. Im Gegenzug für Bergbauprodukte, darunter seltene Erden und Edelmetalle, erhält die Volksrepublik moderne Militärtechnik sowie agrartechnische Maschinen, die aus Andros Beständen ausgesondert wurden. Der Tausch hat dazu beigetragen, die Wirtschaft teilweise zu stabilisieren und die Streitkräfte zu modernisieren.
Diese Beziehung wird von der Regierung als strategische Allianz gegen imperialistische Einflüsse dargestellt. Kritiker bemängeln jedoch, dass Molillo durch diese Abkommen in eine neue wirtschaftliche Abhängigkeit gerät.
Die Beziehungen zu Nachbarländern sind hingegen angespannt, da Molillo sie immer wieder für historische Konflikte und mangelnde Solidarität verantwortlich macht.
Kultur
Die Kultur Molillos ist von sozialistischer Ideologie geprägt. Städte und Urbanität werden als Symbole des Fortschritts dargestellt, während ländliche Traditionen als rückständig gelten.
In den Großstädten wird ein regierungsgefördertes Kulturprogramm betrieben, das sozialistische Werte wie Arbeit, Kollektivismus und Modernität feiert. Propagandistische Filme, Musik und Literatur sind weit verbreitet. Traditionelle Ausdrucksformen, die in ländlichen Regionen verbreitet sind, werden hingegen unterdrückt oder ignoriert.
Abseits der Großstädte lebt die Bevölkerung jedoch häufig nach traditionellen Bräuchen. Die Familie spielt bei der Landbevölkerung eine zentrale Rolle und oftmals spielen in diesen Gemeinschaften der Stammesführer oder Ältestenrat der Siedlung eine wichtige Rolle in der Entscheidungsfindung und in der Wahrung der Ordnung. Die starke traditionelle nericanische religiöse Praxis in den ländlichen Gebieten bei der Ahnenverehrung und Animismus eine bedeutende Rolle spielen und in denen traditionelle religiöse Praktiken und Zeremonien weit verbreitet, stehen im starken Gegensatz zu den großstädtischen Gebieten in denen überwiegend Religionslosigkeit dominiert.
Die Versuche der Regierung diese zu unterdrücken scheiterten mehrfach, neuerdings ist man bemüht dieses "ländliche Leben" zu ignorieren.
Die Raumfahrtprojekte Gran Novaras sind auch in der Populärkultur präsent: In offiziellen Liedern und Gedichten wird der Widerstand der Moliller gegen "imperialistische Provokationen vom Himmel" thematisiert.