An die Regierung der Republik Bergen
Mit großem Bedauern nimmt die Sovietföderation Andro die jüngsten Entwicklungen in den Beziehungen zur Republik Bergen zur Kenntnis. Die einseitige Entscheidung Bergens, zentrale Bestandteile des bilateralen Vertrages von 2012 aufzukündigen, sowie die neuerliche Eskalation der Republik Bergen, stellt einen schweren Bruch des Vertrauens dar, das die Grundlage unserer langjährigen Partnerschaft bildete.
Die Sovietföderation Andro kommt zu dem Schluss, dass die Republik Bergen unter den gegebenen Umständen nicht länger als verlässlicher Partner angesehen werden kann.
1. Vertrauensbruch durch die Republik Bergen
Die Anschuldigungen über angebliche innenpolitische Entwicklungen in Andro waren bereits 2022 unbegründet und basieren auf einer selektiven Wahrnehmung, die die Realität verfälscht. Das demokratische und souveräne Recht der Sovietföderation Andro, ihre innerstaatlichen Angelegenheiten nach den Bedürfnissen und dem Willen ihres Volkes zu gestalten, wird von Bergen bewusst missachtet.
Die einseitige Suspendierung zentraler Vertragsbestandteile ohne den Versuch eines vorherigen Dialogs zeigt deutlich, dass die Republik Bergen nicht mehr an einer echten Partnerschaft auf Augenhöhe interessiert ist.
2. Maßnahmen der Föderalen Republik Andro
Aufgrund des fortgeschrittenen Vertrauensverlustes und der von Bergen getroffenen neuerlichen Unerlassung sieht sich die Sovietföderation Andro zu folgenden Schritten gezwungen:
- Aussetzung des Vertrages:
Die Sovietföderation Andro erklärt den bilateralen Vertrag von 2012 gemäß Artikel 10 Absatz 4 als nichtig.
- Diplomatische Beziehungen:
- Die diplomatischen Beziehungen werden auf das absolute Minimum reduziert.
- Bergens diplomatische Vertretungen in Andro werden überprüft und auf ein rein konsularisches Niveau herabgestuft.
- Visaregelungen:
- Die Visabefreiung für Bürger der Republik Bergen wird mit sofortiger Wirkung, zum siebten Tag nach Übermittlung, aufgehoben.
- Die Einreise bergischer Staatsbürger nach Andro wird künftig strengen Kontrollen unterzogen.
- Wirtschaftliche Zusammenarbeit:
- Der zollfreie Handel für Unternehmen aus Bergen wird aufgehoben.
- Bergische Unternehmen, die in Andro operieren, werden überprüft und müssen künftig mit den üblichen Einschränkungen für ausländische Unternehmen rechnen.
- Sicherheitskooperation:
Jegliche Sicherheits- und Geheimdienstzusammenarbeit mit Bergen wird mit sofortiger Wirkung beendet.
3. Bewertung der Beziehungen
Die Sovietföderation Andro sieht in den jüngsten Maßnahmen Bergens nicht nur einen Bruch des bilateralen Vertrages, sondern auch einen Versuch, in die inneren Angelegenheiten Andros einzugreifen. Solche Handlungen sind inakzeptabel und werden mit Entschlossenheit zurückgewiesen.
Andro ist nicht länger bereit, dass Bergen von einer Übereinkunft beider Völker profitieren, die offenkundig einseitig ausgerichtet ist.
4. Perspektive für die Zukunft
Andro bleibt jedoch ein starker Verfechter des internationalen Friedens und der Zusammenarbeit und wird sich weiterhin für Stabilität und Wohlstand in der Region einsetzen. Eine Normalisierung der Beziehungen zu Bergen ist erst dann denkbar, wenn die Republik Bergen ihre feindselige Haltung aufgibt und zu einer Politik des gegenseitigen Respekts zurückkehrt.
Mit entschlossenem Respekt,
Isaac Pavlowitsch Denisow
Präsident der Sovietföderation Andro