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Androische Föderation
Sowjetische Regionen - Sowjetski Kraij
Krolock
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Baumstrukturmodus
Residenzschloss des Tsaren
Daria Pavlovna Kravtsova
Komsomolze
Beiträge: 19
Themen: 1
Registriert seit: Dec 2024
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#11
20.07.12025, 09:12
Handlung
Eine flirrende Hitzewelle brütet über Krolocks Hauptstadt Prodowski, als plötzlich sämtliche digitalen Leit- und Sicherungssysteme im ganzen Land zeitgleich ausfallen: Stromnetze, Kommunikationssatelliten, Banken, Verkehrsleitsysteme - ein orchestrierter Black‑out, dessen Drahtzieher nur ein Ziel kennen: „Fire Sale“. In den verwinkelten Gassen der Altstadt gehen Panik und Wut Hand in Hand, als verwirrte Soldaten und Bürger gleichermaßen ihre Handys ansehen, nur um festzustellen, wie der Bildschirm dunkel bleibt. Geiselnahmen im Regierungsviertel, streunende Panzerkolonnen auf den Hauptstraßen und Hacker‑Symbole, die blutrot auf den wenigen elektronischen Anzeigetafeln aufblinken. Der ultimative Cyberangriff hat begonnen.
Doch während die Zivilbevölkerung im Chaos versinkt, rollen aus dem Norden androsowjetische Panzer und Luftlade-Infanterie‑Sondereinheiten heran. Die Sowjetföderation Andro hat die Schwächung Krolocks durch den Black‑out als Eröffnungsschlag genutzt und startet eine breitangelegte Militärintervention, um das Land wieder „unter Kontrolle“ zu bringen. Fernab aller medialen Aufmerksamkeit versucht Andros letzter Tsar, Igor VI., der sich mit einem kleinen Gefolge in den verwinkelten Katakomben des Palastes verschanzt hat, verzweifelt, seine letzten loyalen Truppen zu mobilisieren. In den Kathedralen und Sälen hallen die Gebete seiner Anhänger, während draußen die Föderation immer näher kommt.
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Jekaterina Alexandrowa Raschnikowa
Genosse
Beiträge: 39
Themen: 1
Registriert seit: Sep 2024
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#12
05.08.12025, 22:11
Handlung
Während in Prodowski die letzte verbliebene Infrastruktur im Strudel des Black-Outs kollabiert, rücken die mechanisierten Einheiten der Sowjetföderation Andro unaufhaltsam über die krolockische Nordgrenze hinweg ins Landesinnere vor, praktisch ohne Gegenwehr.
Die krolockischen Streitkräfte, jahrelang durch politische Säuberungen geschwächt, schlecht ausgerüstet und durch ein Klima aus Angst und Aberglauben gelähmt, zeigen kaum organisierten Widerstand. Viele Einheiten desertieren noch vor dem ersten Schuss. Kommandostrukturen brechen zusammen, während die Radios schweigen und alte, unkalibrierte Langwellenfunkgeräte zum einzigen Mittel der Koordination werden und selbst diese rauschen oft nur.
In den Provinzen ist das Bild klar: Ganze Dörfer hängen weiße Tücher aus den Fenstern, alte Frauen streuen Salz auf die Schwellen ihrer Häuser, während junge Männer mit improvisierten Armbinden der Föderation mit offenen Armen entgegenlaufen. In Städten wie Woryansk und Delniza ziehen die androsowjetischen Truppen unter Applaus ein, nicht als Besatzer, sondern als Befreier.
Denn viele Menschen, von Armut, Kontrolle und den düsteren Legenden um Igor VI. zermürbt, hoffen auf Normalität, auf fließendes Wasser, funktionierendes Licht, auf ein Ende des Schreckens. Gerüchte über die "Nächte ohne Rückkehr", verschwundene Kinder, Fensterstürze ohne Zeugen, sitzen tief. Die Andro-Soldaten bringen Benzin, Medizin, verpackte Notrationen und eine neue Ordnung.
Gleichzeitig jedoch mehren sich Berichte über seltsame Zwischenfälle rund um den Winterpalast in Prodowski. Trupps, die zur Aufklärung geschickt wurden, kehren verwirrt, stumm oder gar nicht zurück. Es heißt, die Palastmauern seien von innen verriegelt. Schwarzer, dichter Rauch soll aus uralten Lüftungsschächten aufsteigen. In der Nähe des Ostflügels will eine Patrouille groteske Schatten gesehen haben, zu groß, zu schnell, zu still.
Im Inneren verschanzt sich Igor VI. mit einem kleinen Kreis aus fanatisch loyalen Offizieren, Palastwächtern und einer okkulten Priesterkaste, deren bloße Existenz bisher als Verschwörung galt. Es heißt, der Zar empfange „die Letzte Offenbarung“, während die Katakomben des Palasts zu beben beginnen. Manche sprechen davon, dass dort unten Maschinen in Gang gesetzt wurden, andere wiederum sagen: etwas wurde geweckt.
Doch die Föderation kennt kein Zögern. Eine Offensive auf Prodowski wird vorbereitet. Luftkorridore werden gesichert, Aufklärungsdrohnen kartieren jeden Quadratzentimeter der Altstadt. Doch je näher die Soldaten dem Palast kommen, desto mehr geraten ihre Systeme ins Wanken. Geräte zeigen falsche Koordinaten, Helikopter verlieren kurzzeitig die Kontrolle, die Männer sprechen von Flüstern in den nahen Ruinen.
Noch glaubt die Führung in Andro, das Land mit reiner Militärmacht unterwerfen zu können.
Doch Krolock war nie einfach nur ein Ort.
Und Igor VI. ist vielleicht mehr als ein Mann.
Die Frage ist nicht länger, ob die Föderation gewinnt –
Sondern, was sie in Prodowski entfesselt.
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Jekaterina Alexandrowa Raschnikowa
Genosse
Beiträge: 39
Themen: 1
Registriert seit: Sep 2024
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#13
15.08.12025, 21:19
Handlung
Die Belagerung am Winterpalast zieht sich wie ein dunkler Ring durch Prodowski und mit jedem Tag werden die Linien klarer, die das Reich der Politik vom Reich des Aberglaubens trennen.
Andro hat die Stadt praktisch eingenommen. Panzerketten rillen die Zufahrtsstraßen, Straßenkreuzungen sind mit improvisierten Check-Points gesperrt, Kampfhubschrauber kreisen über der Altstadt. Die Propaganda der Sovietföderation schallt durch improvisierten Lautsprecher: „Frieden und Ordnung kehren zurück.“ In vielen Vierteln funktioniert das: Menschen, die jahrelang unter willkürlicher Gewalt litten, hängen weiße Tücher aus, holen Vorräte aus dem Keller und rufen „Befreier!“.
Gleichzeitig setzt Andro Druckmittel ein, die nichts mit Feuerkraft zu tun haben: Überall tauchen Flugblätter auf, man verbreiten gezielte Gerüchte über geplante „Säuberungen“ durch den Tsaren und lokale Kollaborateure werden öffentlich bloßgestellt oder plötzlich nicht mehr gesehen. Die Besatzungsmacht will eine schnelle Stabilisierung und dafür ist ihr jedes Mittel recht.
Im Palast ist die Lage anders als jene Bilder, die auf den Straßen kursieren. Igor VI. ist nicht einfach in einem Salon eingeschlossen, er ist in die unteren Schichten des Schlosses eingesunken, in die alten Kelleranlagen, Bibliotheken aus schwarzem Stein, Labyrinthe, die noch vor Jahrhunderten für Geheimkulte genutzt wurden. Seine verbliebenen Leibwächter schwören Einkehr und Gehorsam; einige Priester um den Zar intonieren nächtliche Liturgien, andere führen rituelle Akte durch, deren Zweck langsam mehr ist als nur Symbolik. Ob es reine Psychospielchen sind, mittelalterliche Mythen, die politisch instrumentalisiert werden oder tatsächlich etwas Übernatürliches, ist letztlich egal, Hauptsache bleibt die letzten Truppen sind loyal.
Der Druck der Belagerung hat zwei Dinge bewirkt: Panik und Verklärung. Während einige Palastbedienstete fliehen oder heimlich Kontakte zu den androsovietischen Kommandeuren suchen, klammern sich andere an die Person des Tsaren als letzte Konstante. In den Nebenkorridoren des Palastes erfährt man von verschwundenen Dienern, von verschlossenen Türen hinter denen „Arbeiten für das Heil des Landes“ stattfinden und von einem Keller, den selbst die vertrautesten Offiziere meiden.
Prodowski ist gespalten. In dem einen Teil befinden sich Andros Soldaten, Nahrungsmittelausgaben und Menschen, die zum ersten Mal seit Jahren wieder fließendes Wasser sehen. In dem anderen Teil wachsen Misstrauen, Gerüchte und Überlebensnot. Straßenblockaden behindern den Verkehr, provisorische Krankenstationen arbeiten mit Kerzenlicht und ganze Straßenzüge dienen als Treffpunkte für eine zaghaft erblühende Zivilgesellschaft.
Gerüchte nehmen Gestalt an: Manche erzählen von nächtlichen Schreien oder Lichtern, die in den Turmfenstern tanzen.
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(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 15.08.12025, 21:20 von
Jekaterina Alexandrowa Raschnikowa
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